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Wasserkraftanlage Kickenbach 
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Bei der Wasserkraftanlage „Kickenbacher Hammer“ handelt es sich um eine Anlage, die weit vor der Registrierung (Verleihung) der Wasserrecht im Jahre 1923 als Anlage mit Wasserrädern zur gewerblichen Nutzung (Hammerwerk) an der Lenne bestanden hat. Dieses zeigen auch, neben dem überlieferten Namen, die im Fluss beim Bau dieser Anlage vorgefundenen Luppen*.

Gegen 1933 wurde vom damaligen Eigentümer (Fa. Volpert) die vorher installierten zwei Wasserräder gegen zwei Francisturbinen ausgetauscht. An diese Turbinen wurden Gleichstromgeneratoren gekuppelt mit denen der Ort Kickenbach erstmalig mit Strom versorgt wurde.

Diese Versorgung und somit auch der Betrieb der Wasserkraftanlage ist im Jahre 1956 auf Grund der gesunkenen Strompreise aufgegeben worden.

Die frühere Anlage war auf der westlichen Seite der Straße Kickenbacher Hammer in der Fertigungshalle der Fa. Schmieß installiert.

Die jetzige Wasserkraftanlage wurde im Jahre 1994 in Eigenhilfe erstellt. Es wurden ca. 450 m³ Beton und 52 t Stahl verarbeitet.

Da kein Wasserrecht mehr vorhanden war, wurde zur Genehmigung Anlage (Kreis Olpe/RP Arnsberg) die Anlage einer Fischaufstiegshilfe (rauhe Rampe) und die Abführung einer Restwassermenge zur Auflage gemacht.

Da die alten Maschinen nicht mehr zu verwenden waren, wurden zwei neue Turbinen mit angekuppelten Asynchrongeneratoren installiert.

Das Bauvorhaben, d.h. der reine Wasserbau, wurde vom Land Nordrhein-Westfalen nach dem REN-Programm (Nutzung regenerativer Energien) gefördert.

Die Planung wurde als Diplomarbeit an der Fachhochschule Bochum durchgeführt.

*Luppen: Flüssige bis teigige Abfälle die beim Schmelzen von Erz angefallen sind und nicht verarbeitet werden konnten.