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Wasserkraftanlage Langenei  
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Die Wasserkraftanlage „Langeneier Hammer“ ist Eigentum des Freiherrn zu Fürstenberg Herdringen.

Alte Unterlagen, die beim Wasserrecht von 1923 enthalten sind, zeigen, dass in dieser Anlage bis 1936 zwei Wasserräder installiert waren. Mit diesen beiden Rädern wurde, wie an vielen Stellen im oberen Bereich der Lenne, Stahl geschmiedet.

Außerdem wurde im Bereich der Anlage Eisenerz geschmolzen, was durch die an vielen Stellen in die Uferböschung eingebauten Luppen belegt werden kann.

Im Jahre 1936 wurden die beiden Wasserräder abgebaut und eine Francisturbine installiert. Da in der nebenan liegenden Werkhalle eine Drechslerei untergebracht war, ist anzunehmen, dass über Transmissionen die einzelnen Fertigungsmaschinen mit der Turbine angetrieben wurden.

Nach Umstellung des Betriebes ist ein Synchrongenerator angebaut worden, der noch bei Beginn der Reaktivierung eingebaut war. Die maximale Leistung der vorgefundenen Anlage lag bei 7,0 kW.

Nach Abklärung mit den Aufsichtsbehörden ( RP Arnsberg ) wurde mit der Reaktivierung im Jahre 1988 begonnen.